Deeskalationstraining
Wer Gewalt vermeiden, verhindern, oder sogar deeskalieren will, muss genau wissen, worum es sich handelt, wo Ursachen zu suchen und zu finden sind, welche Wirkungen und Spuren Gewalt hinterlässt und woran man Gewalt, auch versteckte, heimliche Alltagsgewalt, erkennen kann. Gewalt muss als Gewalt erst einmal erkannt werden, um deeskaliert werden zu können. |
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Erkennen und Benennen von Konflikten und Gewaltsituationen; Sensibilisierung für den Sinn und die Notwendigkeit von Regeln; Sensibilisierung für den eigenen - ebenso wie für den Körper anderer; Überprüfung eigener Positionen zur Gewalt, eigener Widersprüche und eigener Aggressionspotentiale; |
| Impulse und Übungen zur Thematisierung von Gewalt; Entwicklung von Interventionsberechtigung; Erprobung von Flucht- und Interventionsmöglichkeiten in der Dynamik von Gewaltprozessen; Überprüfung und Erweiterung des Verhaltens- und Handlungsrepertoires in Stress-Situationen; Training zum offensiven, intuitiven und reflektierten Handeln in Konflikt-, Bedrohungs-, Krisen- und Gewaltsituationen. | ![]() |
Anti-Rassismus-Training
macht Rassismus und Diskriminierung auf unterschiedlichen Ebenen, durch kognitives wie affektives Lernen begreifbar.
Schwerpunktthema: Stereotype & Vorurteile
- Was sind Stereotype & Vorurteile? / Was steckt dahinter? / Was sind die Folgen?
- Erfahren, Erleben und Begreifen von Stereotypen, Vorurteilen und ihren Auswirkungen
- Bewusst machen eigener Stereotype und Vorurteile
- Erlernen eines reflektierten Umgangs
- Reaktions- und Handlungsmöglichkeiten bei der Konfrontation mit Stereotypen und Vorurteilen
Schwerpunktthema: Rassismus erkennen und begreifen
- Was ist Rassismus? Was sind seine Erscheinungsformen? Was seine Folgen?
- Was ist Diskriminierung? Welche Auswirkungen hat sie?
- Erfahren, Erleben und Begreifen von Rassismus & Diskriminierung
- Reflexion eigener Vorurteile, Ausgrenzungserfahrungen etc.
- Reaktions- und Handlungsmöglichkeiten bei der Konfrontation mit Rassismus & Diskriminierung
Zivilcourage
Das „Zivilcourage-Trainings“ bietet den Teilnehmerinnen und Teilnehmern (TN) die Möglichkeit, die eigene Haltung bewusst wahrzunehmen, zu überprüfen und ggf. zu korrigieren, sowie in einem geschützten Raum Handlungsalternativen zu entwickeln und adäquate Verhaltensweisen einzuüben. Jeder TN ist beim Training für sich selbstverantwortlich.
Schwerpunktthema:
- vermittelt individuelle Kompetenzen und Möglichkeiten der Zivilcourage Einschätzen von Bedrohungssituationen.
- Schärfen der Wahrnehmung für Übergriffe & deren mögliche Verläufe
- Wahrnehmung eigener Ängste, Grenzen der Eingriffsmöglichkeiten
- Verhalten in Bedrohungssituationen/ Deeskalationsstrategien & kreative Konfliktlösung
- Nicht- aggressive Reaktionsmöglichkeiten auf Provokationen
Soziales Lernen |
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Ziele des Sozialen Lernens sind:
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| Diese Fähigkeiten sind für das ganze weitere Leben ein wertvolles Instrumentarium im Umgang mit sich selbst und mit anderen Menschen. Von entscheidender Bedeutung ist dabei die Wiederholung. Soziales Lernen lebt von der ständigen Wiederholung und Vertiefung. Aus dem Grund ist es auch wichtig, dass der/ die Klassenlehrer/in bei dem Training anwesend sind. |
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(Vertieftes) Kennen lernen
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Selbstwahrnehmung/ Fremdwahrnehmung
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Kooperation
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Konfliktfähigkeit
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Selbstbehauptung
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"Streitschlichtung?"
Im Rahmen von Programmen zur konstruktiven Konfliktbearbeitung und Gewaltprävention gewinnen in letzter Zeit Streitschlichtungsprogramme in Schulen mehr und mehr an Bedeutung. Streitschlichtungsprogramme sind auch unter dem Namen "Mediations-" oder "Konfliktlotsenprogramme" bekannt. Streitschlichtung (Mediation) ist ein Verfahren der Konfliktlösung. Im Kern geht es dabei um Vermittlung in Streitfällen durch unparteiische Dritte, die von allen Konfliktparteien akzeptiert werden. Die vermittelnden Streitschlichter/innen helfen also Streitenden, eine einvernehmliche Lösung ihrer Probleme zu finden. Aufgabe der Streitschlichter/innen ist es nicht, ein Urteil oder einen Schiedsspruch zu fällen. Die Konfliktparteien selbst sind aufgefordert, eine Problemlösung zu erarbeiten. Dabei helfen Streitschlichter/innen durch ihre Kenntnisse im Umgang mit Konflikten und dem Streitschlichtungsverfahren selbst.
Kampfesspiele |
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Handlungsfähigkeit: Im Kampf geht es darum, nicht gelähmt vor Angst handlungsunfähig zu sein, sondern sich wach und angemessen der Herausforderung zu stellen.
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Selbstachtung: Mit den Kampfesspielen können die Themen "Selbstachtung", "drohende Beschämung", "Gesichtsverlust" und „Ehre“, die für Jugendliche eine zentrale Rolle spielen, bearbeitet werden.
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Anti - Mobbing –Training
Mobbing erkennen und benennen
Mobbing ist Gewalt an einer Person innerhalb ihrer sozialen Bezugsgruppe (z.B. Schulklasse, Wohngruppe, Arbeitsteam usw.). Hier wird die soziale Bezugsgruppe zum Instrument der Gewalt. Die Gruppe „quält“ und schädigt eine einzelne Person über einen langen Zeitraum gezielt durch soziale Manipulation, Verleumdung, Verbreitung von Gerüchten, Ausschluss und auch körperliche Gewalt. Das Opfer hat meist kaum Chancen sich aus der sozialen Bezugsgruppe zu lösen. Damit ist diese Person der Gewalt der Gruppe solange ausgeliefert, bis jemand die Mobbingprozesse durchbricht.
Wann findet Mobbing statt? Ab und zu ahnen wir etwas, sind uns aber nicht sicher. Muss ich meinem Gefühl nachgehen oder wecke ich dadurch schlafende Hunde? Werden Mobbingprozesse vielleicht erst recht durch mein Handeln ausgelöst? Was ist, wenn jemand innerhalb einer Gruppe scheinbar grundlos „getriezt“ wird, sich ausgestoßen fühlt oder tatsächlich Außenseiter ist. Findet da etwa Mobbing statt? Oder habe ich es hier (nur) mit einem typischen Außenseiter zu tun? Macht das eigentlich einen Unterschied? Wie soll ich mich in dieser Situation verhalten, was kann helfen? Ist meine Wahrnehmung richtig? Woran erkenne ich Mobbing? In welcher Art und Weise bin ich selbst beteiligt? Wie soll ich mich in dieser Situation verhalten? Wie kann ich eingreifen? Wer und was kann helfen? Was sagen die anderen, was meine Kollegen, was meine Vorgesetzten?
Keine Angst vor Mobbing - Hinschauen und Handeln!
Handlungsmöglichkeiten gegen die „stille Gewalt“ im Schulalltag, in Jugendgruppen oder Arbeitsteams. Unterscheiden können zwischen gewöhnlichen Konflikten und gefährlichem Mobbing. Aktiv etwas dagegen unternehmen. Das Training Keine Angst vor Mobbing vermittelt theoretische und praktische Kenntnisse über den Verlauf von Mobbing, sensibilisiert für Interventionen und vermittelt notwendige Handlungsstrategien.
Handlungsmöglichkeiten
Für den Umgang mit Mobbing braucht es adäquate Handlungsstrategien. Diese Strategien wollen wir gemeinsam in unseren Veranstaltungen erarbeiten.
Wesentliche Bausteine unseres Trainings sind:
- Mobbing erkennen und benennen
- Präventions- und Interventionsmöglichkeiten entwickeln
- Praktische Methoden erproben und auswerten
Text: Nicole M. Gerlach
| Datum |
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| Sa. 19 |
| Do. 17 |
| Mi. 16 |
| Mo. 14 |













