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Die Begegnung von Menschen mit anderem ethnischen oder religiösen Hintergrund führt häufig zu Missverständnissen, Unsicherheiten und Ängsten auf beiden Seiten. Stillschweigende, unüberprüfte Annahmen und beharrliche Vorurteile über „den Fremden“ erschweren die Kommunikation zusätzlich und können sogar zur Konfrontation führen.
Rassistische und rechtsextremistische Ideologien versuchen diese Ängste und Konflikte weiter zu schüren, anstatt sie zu lösen. Dabei polarisieren sie zwischen „den Deutschen“ vs. „den Ausländern“. Auch nationalsozialistische Propagandabegriffe wie die angebliche „Volksgemeinschaft“ oder die vermeintliche „Reinheit des deutschen Blutes“ werden aktuell wieder verwendet. Mit dem Einsatz von modernen Medien wie Internet, Musik und Zeitschriften wird zunehmend versucht, die menschenverachtenden Ansichten bei jugendlichen Adressaten hoffähig zu machen.
Das Seminar bietet neben aktuellen Informationen zur rechtsextremen Agitation auch Sensibilisierungen für die eigene demokratische Haltung sowie Verweise auf Handlungsmöglichkeiten innerhalb der eigenen Einrichtung.
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