Drachenworkshop
Passend zur Jahreszeit fand vom 04.10.11 bis zum 25.10.11 ein Drachenworkshop im Ev. Kinder- und Jugendhaus statt. Hierzu trafen sich jeweils dienstags 11 Kinder in der Werkstatt unseres Hauses.
Eingeleitet wurde der Workshop mit einer kurzen Geschichte zur Herkunft der Drachen. Anhand eines kleinen Ratespiels erfuhren die Kinder, dass es Drachen schon seit weit über 2000 Jahre gibt. Sie waren kein Spielzeug, sondern galten als Glückssymbol und wurden zur Überlieferung von Nachrichten genutzt. Hiernach fertigten unsere zukünftigen Winddrachen-Piloten einen kleinen, aber dennoch flugfähigen, Drachen aus Schaschlikspießen und Zeitungspapier. Am Ende des ersten Tages waren alle Kinder gewappnet für den bevorstehenden Bau des großen Drachens.
Für den Bau des großen (Drachen-) Bruders nahmen wir uns zwei Dienstags-Treffen zeit, galt es doch viel zu bedenken und zu machen. Die Kinder fragten sich, wie kann oder darf ich meinen Drachen eigentlich bemalen, wenn er in der Luft eine gute Figur machen soll. Denn was am Boden vielleicht ganz toll aussieht, ist in 20 Meter Höhe gar nicht mehr erkennbar. Oder welchen Schwanz soll mein Drache bekommen? Letztendlich konnten alle Fragen und Probleme aus dem Weg geräumt werden und wir hielten das Produkt unserer Anstrengungen in den Händen: einen klassischen Winddrachen mit Schwanz (der ist übrigens ganz wichtig, denn ohne Schwanz als Gegengewicht könnte der Drachen überhaupt nicht fliegen).
Eigentlich stand uns jetzt nichts mehr im Wege, um am letzten Tag unseres Workshops den Himmel über Barkenberg unsicher zu machen – abgesehen vom Wetter. Nicht nur, dass es regnete auch der erhoffte Herbstwind war eher ein laues Lüftchen. Trotzdem ließen sich drei wagemutige und optimistisch gestimmte Piloten nicht abschrecken. Ursprünglich als Flugplatz angepeilt war eigentlich ein Maisfeld in der Nähe unseres Hauses. Doch dort angekommen mussten wir feststellen, dass der Bauer wohl vergessen hatte, dies zu mähen. Also machten wir uns gemeinsam auf die Suche nach einem neuen Feld. Das war aber leider gar nicht so einfach. Entweder drohten Bäume unsere Drachen zu verschlingen, oder, noch gefährlicher Strommasten standen in der Nähe (NIEMALS!!! Drachen in der Nähe von Strommasten fliegen lassen!!!!). Glücklicherweise trafen wir auf einem Bauernhof einen netten Landwirt. Der verriet uns den Weg zu einem seiner Felder, das perfekt sei zum Drachenfliegen. Dabei hatten nicht nur wir viel Spaß beim Drachen steigen lassen, auch die Pferde staunten nicht schlecht über unsere schönen Drachen.
| Datum |
|---|
| Total |
| Sa. 19 |
| Fr. 18 |
| Do. 17 |
| Mi. 16 |




