Mitarbeiterausflug auf die Cranger Kirmes
Mitarbeiterausflug auf die Cranger Kirmes
Am Sonntag, den 14.08.2011 haben sich die Mitarbeiter des ev. Rottmannshof zum Bergfest des diesjährigen Sommerferienspaßes einen Ausflug auf die Cranger Kirmes gegönnt.
Aber das Rottmannshof-Team wäre ja nicht das Rottmannshof-Team, wenn wir nicht auffallen würden. Ausgestattet mit schwarzen T-Shirts und giftgrüner neonfarbener Aufschrift, die da lautet: Von Idioten umzingelt ging es los. Der Spruch ist übrigens von einem ziemlich bekannten Kinderbuch entliehen.
Gestartet wurde mit einem „Kräfte messen“ beim „Hau-den-Lukas“… über die Kräfte hüllen wir uns in Schweigen.
Weiter ging`s zum Begutachten mehrerer Gerätschaften und die Mehrheit entschied sich dazu, die teilweise schwindelerregenden Höhen nicht auszutesten.

Natürlich durfte auch bei unserem Kirmesgang der Regen nicht fehlen – zwischendurch hat es wie aus Eimern geschüttet, was uns unsere Laune aber nicht verderben konnte.
Mit dem traditionellen Abschlussfeuerwerk machten wir uns dann auch so langsam wieder auf den Weg nach Hause – schließlich warteten ja ab Montag wieder um die 60 Kinder auf uns, die noch eine Woche ausgeschlafene Mitarbeiter beim Ferienspaß erleben wollten.
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Dorstener Ruhrnachrichten 6. April 2011
Dorstener Ruhrnachrichten
Mittwoch, 6. April 2011
| Interview der Woche |
Gewalt und interkulturelle Kompetenz im Deeskalationstraining |
Durch verschiedene Brillen sehen
Keith Matschulla arbeitet seit zehn Jahren als Deeskalationstrainer für Jugendliche
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Dorsten. Keith Matschulla (42) ist Sozialarbeiter und arbeitet seit zehn Jahren als Deeskalationstrainer im evangelischen Kinder- und Jugendhaus Rottmannshof in Wulfen-Barkenberg. In seinen Kursen und Seminaren, die er vornehmlich in Schulen, Vereinen und Jugendgruppen durchführt, setzt er sich mit den Jugendlichen in Theorie und Praxis zu den Themen Gewalt, Rassismus und interkulturelle Kompetenz auseinander.
Hallo, Herr Matschulla, wenn Sie zehn Jahre Deeskalationstraining Revue passieren lassen, können Sie dann eine erhöhte Gewaltbereitschaft und Aggressivität bei den Jugendlichen feststellen?
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| Der soziale Druck auf die Menschen wächst und damit wachsen auch die Feindbilder. Wenn die sozialen Belange nicht mehr befriedigt werden, tritt das Radfahrerprinzip – immer schön nach unten treten – in Kraft. Das zeigt die Erfahrung. |
| „Manche übernehmen oft völlig unreflektiert die Vorurteile ihrer Eltern.“ |
Welche Gründe finden Sie am häufigsten?
Manche übernehmen oft völlig unreflektiert die Vorurteile ihrer Eltern. Natürlich gibt es aber auch Jugendliche, die negative Erfahrungen gemacht haben. Sie sind angerempelt, erpresst oder beklaut worden. Korrekt wäre es da, wenn sie sagten: Ich möchte mit denen zurzeit nichts zu tun haben. Das Problem ist aber, dass es meist zu totalen Grundablehnungen, ja sogar zu Hass kommen kann. Dann wird einer ganzen Gruppe dieses Vorurteil übergestülpt. Und was noch schlimmer ist: Manche politischen Parteien schüren den Hass weiter an und benutzen die Feinbilder bewusst für ihre Interessen. In unserem Training setzen wir keine Feindbilder dagegen. Ich versuche, den Jugendlichen verschiedene Brillen aufzusetzen, damit sie diese Konflikte aus unterschiedlichen Perspektiven betrachten können. |
Ist Ihr Training an den Schulen in den letzten Jahren stärker nachgefragt?
Ja, die Anfrage ist groß. Wir arbeiten mittlerweile im 4er-Team. Ich bin glücklich darüber, dass die Lehrer und Lehrerinnen diesem Themenbereich gegenüber offener geworden sind. Immer mehr holen sich Fachleute mit ins Boot, weil sie sich eingestehen, dass sie an einem Punkt angelangt sind, an dem sie mit ihrem Know-how alleine nicht mehr weiterkommen. Wir sind an Förder- Haupt-, Gesamt- und Realschulen im Einsatz, selbst an einer Waldorfschule habe ich Deeskalation durchgeführt. Von den Gymnasien haben wir allerdings in den letzten Jahren keinen einzigen Auftrag bekommen. |
Man hört, dass auf den Schulhöfen „Du Jude“ wieder als Schimpfwort verwandt wird. Haben Sie auch davon gehört?
Nein. Eine Stimmung gegen Jugend gibt es hier nicht. Feinbilder basieren eher auf Äußerlichkeiten, dunkler Hautfarbe, Kopftuch und so weiter. Woran erkennt man einen Juden? Man sollte auch nicht jeder Formulierung Negatives unterstellen, sondern lieber danach suchen, was dahinter steckt. Von Juden und Judentum ist bei den Dorstener Jugendlichen nicht die Rede, obwohl es in unserer Stadt das Jüdische Museum gibt. Und das finde ich eigentlich auch nicht in Ordnung. Vom Museum erfahren die meisten erst in der Klasse 9 oder 10, wenn sie sich im Unterricht mit dem Nationalsozialismus auseinander setzen. Ich spreche in meinen Seminaren jedenfalls immer von dem Jüdischen Museum und erzähle, dass ich dort schon mit einer Jugendgruppe einen Kurs durchgeführt habe. Wenn sie dann fragen: „He, was machen die denn da?“, dann antworte ich: Geht doch mal hin und schat selber nach! |
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Fragen/Bild/Text: Anke Kapsing-Reich |
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Pädagogischer Tag „Bewegung und Lernen“
Pädagogischer Tag „Bewegung und Lernen“
In Zusammenarbeit mit dem Lokalen Bildungsverbund Wulfen und Wulfen-Barkenberg und den Kooperationspartnern fand am Montag, den 22. März 2011 der erste pädagogische Tag im ev. Kinder- und Jugendhaus Rottmannshof zum Thema „Bewegung und Lernen“ statt.
Frau Ilona Wettinger, Heilpädagogin und Leiterin der ev. Heilpädagogischen Familienhilfe Pfiff (Praktische Familienhilfe, individuelle, flexible Förderung) konnte für diesen Tag als Referentin gewonnen werden. Gemeinsam mit 20 interessierten und spielbegeisterten Seminarteilnehmer/innen aus den Bereichen Kindergarten, Kindertagesstätten, Offene Ganztagsgrundschulen, Kinder-, Jugend- und Familienzentrum, Polizei und Jugendarbeit wurden - neben einer theoretischen Einführung – sehr viele praxisnahe und abwechslungsreiche Spiele ausprobiert und der ein oder andere Teilnehmer kam auch etwas ins Schwitzen. Besonders reizvoll bei allen Spielen war es, dass die benötigten Materialien entweder in jedem Haushalt zu finden oder aber für nur einen geringen Unkosteneinsatz käuflich zu erwerben sind.
Resümee ziehend kann zusammengefasst werden, dass jede/r mit neuen Anregungen und Impulsen in seine Einrichtung zurückkehrte und dieser pädagogische Tag mit Sicherheit nur der Auftakt von vielen nachfolgenden sein wird.
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| Wir danken Ilona und Ines Wettinger für den bewegungsreichen Vormittag |
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Kleine Närrinnen und Narren feierten Karneval
Kleine Närrinnen und Narren feierten Karneval
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